Presse
19.03.2012, 15:54 Uhr
CDA zum „Equal Pay Day”
23 Prozent Lohnlücke zwischen Männern und Frauen? Das darf nicht so bleiben!

Am 23. März ist "Equal Pay Day" ("Tag der Lohngleichheit"). An diesem Tag wird in vielen Ländern daran erinnert, dass Frauen im Durchschnitt immer noch wesentlich weniger verdienen als Männer. Ihre geringeren Verdienstchancen hängen zum Beispiel mit ihrer Berufswahl, mit Rollenklisches, mit der geringen Bewertung von typischen Frauenberufen und mit dem hohen Anteil von Frauen im Niedriglohnsektor zusammen.

Die Zahl ist nicht neu, aber erschreckend: Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 23 Prozent weniger als Männer. Daran erinnert der internationale „Equal Pay Day“, der „Tag der Lohngleichheit“, am Freitag (23. März). Aus diesem Anlass fordert die CDA Mitte mehr Chancen für Frauen auf gut bezahlte Erwerbsarbeit. „Wir sollten Mädchen Mut machen, sich attraktive Berufe zu suchen. Jobs mit hohem Verdienst dürfen keine Männer-Domänen bleiben. Was „mann“ kann, kann „frau“ schon lange“, findet der Vorsitzende Olaf Lemke.
 
Eine Ursache der Lohnlücke liegt in der Berufswahl. Viele Mädchen und junge Frauen entscheiden sich für „frauentypische“ Berufe. Die werden meist schlecht bezahlt. Die CDA fordert eine Aufwertung dieser Tätigkeiten: „Zur Anerkennung der Arbeit von Verkäuferinnen, Pflegerinnen oder Krankenschwestern gehört ein anständiger Lohn“.
 
Prekäre Beschäftigung ist oft weiblich: Frauen arbeiten überproportional häufig in Mini-Jobs und im Niedriglohnsektor. „Die Politik muss mehr für sichere und angemessen bezahlte Arbeitsplätze tun. Wir brauchen eine Lohnuntergrenze, die Dumpinglöhne verhindert. Mini-Jobs und Befristungen ohne Sachgrund gehören auf den Prüfstand“, erklärt Lemke.
 
 
Hintergrund:
Laut Statistischem Bundesamt verdienten Frauen 2010 durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Im EU-Schnitt liegt die Lücke bei 17 Prozent. Deutschland nimmt im EU-Vergleich Platz 24 ein. Ein großer Teil der Lücke lässt sich aus Unterschieden in Ausbildung, Lebenslauf etc. erklären. Daneben spielt Lohndiskriminierung eine Rolle.
 
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Sie gestaltet Politik auf Basis des christlichen Menschenbildes und streitet für verlässliche Sozialversicherungen und Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft für alle. Weitere Informationen: www.cda-bund.de.
 
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